US-Cars

 

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Amerikanische Automobile bei Classic Arena

Nostalgie und Exotik

Oldtimer sind immer etwas Besonderes, wenn sich zu Nostalgie aber auch ein wenig Exotik gesellt, wenn nicht allein die Erinnerung sondern auch Träume und die Sehnsucht nach einem anderen Leben von einem Auto repräsentiert werden, dann ist meist die Rede von amerikanischen Oldtimern, die den Freiheitsdrang der Jugend in den 60ern, die lockere und leichte Lebenseinstellung in den 70ern oder die Technikbegeisterung in den 80ern verkörpern. Wir helfen Ihnen, diese Sehnsucht zu erfüllen.

Unsere US-Oldtimer laden Sie ein, begeisternde Technik, einzigartiges Design und ein Stück Vergangenheit zu erleben und zu erhalten. Mit der Entscheidung für einen Oldtimer aus den USA geben Sie auch einem besonderen, vielleicht freiheitsverbundeneren Lebensgefühl Ausdruck.

 

Träume aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Drag Racing, Tuning und Geschwindigkeit oder Rock and Roll, Cruisen und Easy Going? Die Faszination „US-Cars“ hat viele Ausprägungen. Bei uns finden Sie immer wieder andere Modelle aus verschiedenen Klassen, von unterschiedlichen Herstellern und jedes mit seiner eigenen Geschichte und seinem ganz einmaligen Charakter. Schauen Sie herein, vielleicht finden ja auch Sie Ihren amerikanischen Traum–Wagen.

 

Pony Cars – wild wie ein Mustang

Pony Cars, Muscle Cars – Begriffe, die Freunde amerikanischer Autos hellhörig werden lassen. Dabei sind die Unterschiede zwischen den beiden (Preis-, Motorisierungs- und Größen-) Klassen fließend. Der Ford Mustang, der für den Namen „Pony Cars“ wortspielerisch Pate stand, entwickelte sich im Laufe der Zeit selbst zu einem Mitbewerber auf dem Markt der Muscle Cars.

Allgemein kann zwischen den drei Klassen Pony Car, Muscle Car und Full-Size Car unterschieden werden. Die „Ponies“ sind dabei die kleinste Variante, was sowohl für Karosse – meist sind es Coupés oder Cabrios – als auch für Motorisierung und Preis galt. Dass das amerikanische Verständnis von Größe dabei nicht unbedingt mit dem deutschen gleichzusetzen ist, zeigt die Tatsache, dass in Deutschland mit dem Opel Manta und dem Ford Capri – dem amerikanischen Trend mit etwas Verspätung folgend – zwei kleinere Schwestermodelle der amerikanischen Vorbilder Chevrolet Camaro und Ford Mustang auf den Markt kamen.

 

Filmschönheiten: Dodge Challenger und ein Mustang

Der berühmteste Vertreter der Muscle Cars ist sicherlich der Dodge Challenger R/T, der durch seine Rolle im Film Vanishing Point („Fluchtpunkt San Fransisco“ oder „Grenzpunkt Null“) große Bekanntheit erlangte.  Auch der Ford Mustang, genauer ein 1971er Mustang, der dem zum Drehzeitpunkt 1973 aktuellen Modell angepasst wurde, erlangte filmische Berühmtheit. Durch den Film „Gone in 60 Seconds“ war er – nicht zuletzt wegen einer gut halbstündigen, spektakulären Verfolgungsjagd – in aller Munde. Nach dem Erfolg des Films machte „Eleanor“ – der Codename des Wagens im Film – als Modellauto, Spielzeug und auch als Nachbau Karriere.

 

Muscle Cars -  wilde Jugend, ungezähmte Geschwindigkeit

Muscle Cars sind äußerst stark motorisierte Versionen amerikanischer Mittelklasse-Coupés oder –Cabrios. Trotz der sportlichen V8-Motoren sind sie keine Sportwagen im engeren Sinne. Beliebt waren sie unter anderem auch für Drag Races, Hauptaugenmerk galt daher weniger der Höchstgeschwindigkeit als vielmehr der Beschleunigung, die der Wagen erbrachte. Neben dem genannten Dodge Challenger und dem Klassengrenzen überschreitenden Ford Mustang sind der Pontiac GTO oder der Buick Gran Sport prominente Modelle. Ein besonderer Vertreter der Muscle Cars aus dem Hause Ford ist der Shelby Mustang GT500, der in seiner Leistung alle übertraf. Ein Einzelstück, der Super Snake, der 1967 entstand – damals 8.000 $, nach heutigen Maßstäben ca. 57.000 $ – wurde erst kürzlich für umgerechnet ca. 1.000.000,- € versteigert. Dieses Beispiel, auch wenn es sicher ein Extrem darstellt, zeigt, dass nicht nur die „klassischen“ deutschen Oldtimer wie der Mercedes 190 SL oder Modelle von Porsche durchaus auch eine attraktive Geldanlage darstellen.

 

Corvette – Sportwagen als Spiegel der Zeit

Um beim Thema Sportwagen zu bleiben – hier fällt einem, denkt man an Amerika, vor allem ein Name ein: Corvette.  Auf dem Papier war die erste Corvette zwar nur der zweite rein amerikanische Sportwagen, als sie 1953 vom Band lief, aber sie wurde das erfolgreichste Sportwagenmodell. Mit zwei Innovationen kam die Corvette C1 1953 auf den Markt: Ihre Karosserie bestand aus glasfaserverstärktem Kunststoff, der vor allem zur Gewichtseinsparung beitrug – ein Prinzip, das auch spätere Modelle beibehalten sollten. Eine weitere Neuerung war ihre geringe Größe.

An der Designentwicklung der verschiedenen Corvette-Modelle lässt sich der Geschmack der Zeit besonders schön ablesen. Im Gegensatz zur Philosophie von Porsche, die mit dem 911er bis heute eine Designlinie verfolgt, ist das Design der Corvette vom Geschmack der Zeit stark geprägt. Die eher runden Formen der C1, die heute schon ein wenig niedlich wirken, sind bei der Corvette C3 kaum wiederzufinden.

 

Cadillac und Co. – Heckflossen in ihrer schönsten Ausprägung

Aber nicht nur die sportlichen Gefährte kommen in den Sinn, wenn man an amerikanische Oldtimer denkt. Träumen Sie sich nicht auch manchmal in einen Cadillac Eldorado, im Autoradio spielt ein Rock‘n Roll Sender, neben Ihnen sitzt eine charmante Begleitung und Sie fahren auf breiten Straßen dem Sonnenuntergang entgegen? Die Ära der Heckflossen hat keinen Automobilmarkt so sehr geprägt wie den amerikanischen, auf dem sie ihren Ursprung fand. Ihren Höhepunkt fand sie unter anderem im schon angesprochenen Cadillac Eldorado von 1959. Nicht nur die in unseren Breiten mit diesem Design beinahe synonym gewordenen Cadillacs, auch andere Modelle wie der Chevrolet Bel Air – in einigen Auflagen der Serie – oder der Impala, sowie  der Buick LeSabre der ersten und zweiten Generation (1959-1964) hatten mehr oder weniger ausgeprägte Heckflossen. In Deutschland erhielten einige Modelle von Mercedes den Spitznamen „Heckflosse“. Die Heckflossen des Mercedes 220 SE und anderer Modelle sind im Vergleich zu den amerikanischen Vorbildern sehr dezent.